Matthias Deutschmann
1968 Demonstrant gegen Kultusminister Bernhard Vogel in Betzdorf an der Sieg ("Bringt eurem Vogel das Fliegen bei !")
1980 -83 Studentenkabarett "Schmeißfliege"
1984 Zusammenarbeit mit Kay Lorentz als Autor für das Düsseldorfer Kom(m)ödchen. Gleichzeitig aktuelles monatliches Szenekabarett mit Volkmar Staub in Freiburg.
Wird als Bußprediger zusammen mit einer Laienspielschar im Dezember 84 bei einem Anti-Kaufrauschhappening in der Freiburger Fußgängerzone von der Polizei " in Gewahrsam genommen". Eine Woche später wird die Wiederholung mit verkleinertem Ensemble unter den Augen der Polizei zur erfolgreichen Eulenspiegelei.
1985 Entschluß Solo-Kabarettist zu werden. Erstes Programm "Blinder Alarm" mit der Under Cover Combo. Klassischer Kabarettstil mit Brecht-Songs,Mehring -Chansons und verschärfter Conférence.
1986 ganz allein auf der Bühne mit "Eine Schnauze voll Deutschland". Deutschmann entwickelt seinen an Wolfgang Neuss geschulten Improvisationsstil.
1988/89 zum 40Jährigen Jubiläum " Einer flog über´s Grundgesetz". Der Erfolg verlangt nach einer ordnenden Hand: Klaus Meier übernimmt das Management.
Im Januar 1989 hat Deutschmann den richtigen Riecher und zieht nach Berlin. Der Fall der Mauer schlägt sich im Programm "Amokoma" (mit Christian Kunert) nieder.
Januar 1990 deutsch-deutsche Irritationen mit dem "Solo für Deutschmann" ("Mein Name ist mir Auftrag und Verhängnis zugleich!").
März 1990 DDR-Tournee. Nach dem Golfkrieg im Januar 91 Kunstpause für die Verarbeitung des linken Vereinigungskaters.
Etwas spät aber ziemlich schnell zündet im Februar 92 auf Kampnagel "Das kleine Fegefeuer". Beginn einer erfolgreichen Zusammenarbeit mit dem Regisseur und "Coach" Ulrich Waller.
Deutscher Kabarettpreis des Burgtheaters Nürnberg im November 92.
August 93 Rauswurf aus dem Morgenmagazin des ZDF durch den Intendanten Stolte
("Samaranch: Franco- Faschist a.D.").
September 93 Uraufführung "Diderot und das dunkle Ei" von H.M.Enzensberger (Rolle des Diderot/Regie: Hans J.Ammann).
Dezember 93 Premiere von "Wenn das der Führer wüßte..." ein Bericht zur Lage der Nation. Januar bis April 94 ARD - Nachschlag.
November 94 Deutscher Kleinkunstpreis.
Dezember 1995 Premiere von „Nachtangriff“ in Berlin.
Sommer 1997 erscheint die CD „Nachtangriff“ bei Wort-Art in Köln.
März, April und Juni 1998 zusammen mit Georg Schramm und Helmut Lörscher „Bunter Abend für Revolutionäre - Ein satirischer Festakt zur 1848er Revolution“ .
Oktober 1998 Premiere von „Finalissimo“ in Hamburg, Kammerspiele.
Oktober 2001, direkt nach „nine-eleven“, Premiere von „Streng vertraulich“ in Hamburg, Kammerspiele.
September 2004: Premiere von STAATSTHEATER –Ein Stück aus dem Tollhaus, des 10. Solo-Programmes im Burghof Lörrach.
März bis Mai 2006, die JUBILÄUMSTOUR – 25 Jahre auf der Kabarettbühne .
April 2007, Premiere von "Die Reise nach Jerusalem", des 11. Soloprogrammes in HH, St.Pauli-Theater.
Herbst 2007: Kabarettpreis "Leipziger Löwenzahn"
2010: Tourneepause
März 2011: Premiere von "DEUTSCHE WOLLT IHR EWIG LEBEN", des 12. Soloprogrammes im Lustspielhaus in München
Buch:
Hitler on the Rocks (1987) ca ira-Verlag, Freiburg (vergriffen)
CDs:
Nachtangriff (1997), WortArt, Köln; erhältlich auch bei blue-fun
Bunter Abend für Revolutionäre (1998), HHM&M, Staufen (zusammen mt G. Schramm und H. Lörscher)
Finalissimo (1999), WortArt, Köln; erhältlich auch bei blue-fun
Streng vertraulich (2002), CON ANIMA
Die Reise nach Jerusalem (2009) CON ANIMA